deZem-Depesche 2009-12
Inhalt
- deZem unterstützt McKinsey und die Technische Universität München in der Lernfabrik für Energieproduktivität (mehr...)
- Zusammenhänge mit Spezialvisualisierungen leichter erkennen (mehr...)
- Balkendiagramme überarbeitet (mehr...)
- BACnet Modul - vorhandene Sensorik in das Energiemonitoring einbinden (mehr...)
- Überarbeitete Hilfe und neue Suchfunktion in deZemVis (mehr...)
- Erleichterte Auswertung durch ergänzende Gebäude- und Zählerdaten (mehr...)
deZem unterstützt McKinsey und die Technische Universität München in der Lernfabrik für Energieproduktivität
Am 24. November wurde in Garching bei München die erste Lernfabrik für Energieproduktivität (LEP) eröffnet. Hier haben Industrieunternehmen ab sofort die Möglichkeit zu lernen, wie sie ihre Energiekosten um bis zu 30 Prozent senken und so ihren CO2-Ausstoß deutlich reduzieren können. "Deutsche Unternehmen können in der Produktion bis zum Jahr 2020 zehn Milliarden Euro einsparen – und das alles, ohne Stellen zu streichen und ohne erheblich investieren zu müssen", sagte McKinsey-Seniorpartner Dr. Detlef Kayser bei der Eröffnung.
deZem unterstützt die Lernfabrik bei der Datenerfassung mit umfangreicher Technik zur Erfassung von Wirklasten und Produktionsparametern. Der Energieverbrauch wird für jede Maschine und jeden Prozess einzeln erfasst. Die Auswertung der Darstellung der Daten erfolgt durch die Auswertesoftware deZemVis und deZemHome.
Durch eine speziell von deZem erstellte Visualisierung werden Zusammenhänge im Produktionsablauf veranschaulicht und dadurch auch für Laien schnell verständlich. Auf knapp 200 m² wird anhand eines komplett nachgestellten Produktionsprozesses gezeigt, wie sich Energieverschwendung nicht nur erkennen, sondern auch vermeiden und beseitigen lässt. Die Lernfabrik richtet sich mit ihrem individuell anpassbarem Aus- und Weiterbildungsangebot an Ingenieure und Manager ebenso wie an Studierende.
Alle für eine Produktion typischen energieintensiven Prozessschritte wie Zerspanen, Montieren, Wärmebehandlung oder Roboterhandhabung sind vertreten, ebenso ein eigenes Druckluft- und Dampfnetzwerk. Mit Hilfe der Energiedatenmanagementsoftware deZemVis werden die einzelnen Produktionsschritte auf mögliche Formen der Energieverschwendung analysiert.
Danach entwickeln die LEP-Trainingsteilnehmer einen optimierten Prozess, bei dem der Energieverbrauch deutlich geringer ist, und setzen ihn direkt in der Lernfabrik um. Die Einsparungen lassen sich für jeden Prozessschritt konkret messen und nachvollziehen.
Zusammenhänge mit Spezialvisualisierungen leichter erkennen
Nicht nur für die Lernfabrik in Garching bei München hat deZem besondere Visualisierungen entwickelt. Nahezu jede Messung lässt sich bildlich darstellen - natürlich mit Echtzeit-Aktualisierung der Messwerte.
Die zielgruppenspezifische Aufbereitung der Daten liefert Denkanstöße und schwer verständliche Zusammenhänge werden leichter greifbar. Nebenstehend werden z.B. anhand einer Prozeßvisualisierung die Zusammenhänge in einer Brotfabrik des weltweit größten Backwarenherstellers veranschaulicht.
Demovisualisierung
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Weiteren Visualisierungsmöglichkeiten sind natürlich keine Grenzen gesetzt! Beispielsweise können wir auch Ihr komplettes Bürogebäude farblich nach momentanem Stromverbrauch pro Stockwerk und im Verhältnis zur Vorwoche darstellen. Wir freuen uns auf Ihre kreativen Ideen, und unterstützen Sie gern bei deren Entwicklung!
Balkendiagramme überarbeitet
Auf Wunsch können Sie sich bis zu vier unterschiedliche Kennwerte, wie z.B. Tages- oder Monatsverbräuche, auch in einem übersichtlichen Balkendiagramm darstellen lassen. Zusätzlich werden nun auch automatisch Durchschnitt und Standardabweichung (unten grau schattiert) in dem Diagramm angezeigt. Damit sehen Sie auf einen Blick wie stark die überwachten Parameter streuen und wo starke Abweichungen vom Mittel auftreten.
Hier ein Beispiel von den letzten 13 Monatsverbräuchen zweier Gebäudekomplexe und deren Gesamtverbrauch [in MWh]

Neue Features
BACnet Modul - vorhandene Sensorik in das Energiemonitoring einbinden
Das offene Gebäudeautomationsprotokoll BACnet hat sich mittlerweile als Standard in modernen Gebäudeleittechniken durchgesetzt und bietet endlich eine einheitliche Schnittstelle, um die unterschiedlichen Feldbusprotokolle auch effizient in ein Energiedatenmanagementsystem (EDM) zu integrieren.
Das neue BACnet Softwaremodul von deZem fügt sich nahtlos in unsere vielfach eingesetzte IndustriePC (iPC) Plattform ein und ermöglicht es, alle bereits im BACnet verfügbaren Datenpunkte in deZem´s EDM einzubinden. Für alle Kunden die bereits einen iPC von deZem für die Datenerfassung auf Feldbusebene, wie z.B. M-Bus oder CAN-Bus, einsetzen, lässt sich das Modul per automatischem Softwareupdate installieren.
Schon gewusst?
Überarbeitete Hilfe und neue Suchfunktion in deZemVis
Kennen Sie schon die umfangreiche deZemVis Hilfe? Hier finden Sie für alle wichtigen Funktionen der Auswertesoftware eine kurze, bebilderte Beschreibung. Schauen Sie doch einfach mal rein, Sie entdecken sicherlich etwas Neues! Zum Beispiel die zahlreichen Hotkeys mit denen Sie viel benutzte Funktionen mit nur einem Tastendruck ausführen können. Ebenso finden Sie hier eine Schnellstarteinweisung für deZemVis mit der jeder in zwei Minuten mit dem Energiesparen loslegen kann.
Damit Sie auch bei tausenden von Messstellen sofort jede Messreihe finden wurde deZemVis um ein komfortables Suchfeld erweitert. Mit diesem können Sie die Baumdarstellung nach beliebigen Bezeichnern filtern. Dabei können Sie nicht nur nach Messpunkten sondern auch nach Ordnern und virtuellen Zählern suchen, um sich diese dann, wie gewohnt, in sekundenschnelle als Kurve mit Echtzeitdaten anzeigen zu lassen.
Erleichterte Auswertung durch ergänzende Gebäude- und Zählerdaten
deZemHome wurde um weitere nützliche Features ergänzt. So können z.B. ab sofort Metadaten für Gebäude und Zähler hinterlegt werden. Die für die Kennwertberechnung relevanten Stammdaten (NGF, Anzahl Beschäftigte, etc.) können ebenso eingesehen und konfiguriert werden, wie die für ein umfassendes Energiedatenmanagement zusätzlich relevanten Informationen (z.B. Termin der nächsten Zählereichung). Über eine Baumstruktur wird die physikalische Einbettung der Zähler (nach Liegenschaft, Gebäude, etc.) abgebildet.
In Absprache stellt deZem die entsprechenden Schnittstellen zur Verfügung, um bereits vorhandene Software zur Verwaltung von Gebäudedaten aus dem Bereich des Facility Managements einzubinden.
Der Nutzer ist somit nicht mehr gezwungen, verschiedene Softwaremodule parallel zu pflegen. Zusätzlich stehen die Gebäudestammdaten in der Energiedatensoftware zur Einbindung in Kennwerten für ein echtes Benchmarking zur Verfügung.
In Fällen, in denen eine automatisierte Zählerfernauslesung nicht möglich ist, besteht die Möglichkeit der manuellen Zählerstandeingabe.
Hier erfolgt zusätzlich eine graphisch aufbereite Plausibilitätsprüfung. Der Benutzer wird darauf hingewiesen, wenn bereits eingetragene Werte vorhanden sind und/oder der neue Zählerstand kleiner als der zeitlich vorherige Wert ist.
Fehler bei der Zählerstandeintragung können somit minimiert werden.

