deZem-Depesche 2009-01
Inhalt
- Nachgehakt: Temperaturlandschaften für Rechenzentren: mehr Kapazität und sinkende Betriebskosten – ohne Risiko! (mehr...)
- Kostengünstige, drahtlose Internetanbindung für verteilte Zähler (mehr...)
- Informationen aus Ihren SPSen – online mit deZemVis (mehr...)
- Virtuelle Zähler, Kennwerte, Spezialvisualisierungen (mehr...)
- deZem in anderen Ländern (mehr...)
- Besuchen Sie uns auf der E-world in Essen: 10 -12. Februar 2009 (mehr...)
- deZem auf 3SAT: Thema IT & Energieeffizienz (mehr...)
Nachgehakt: Temperaturlandschaften für Rechenzentren: mehr Kapazität und sinkende Betriebskosten – ohne Risiko!
Die deZem-Depesche 11/08 thematisierte u.a. „Temperaturlandschaften“: Mittels Dutzender oder Hunderter Temperatursensoren, verteilt nach managementorientierten Mustern, hat IT die so genannten Hotspots ebenso im Griff wie unnötig kühle Bereiche – oder unvermutete Kapazitätsreserven für weitere Server bzw. Wärmelasten auf der bestehenden Fläche!
Hierzu ein konkretes Beispiel: Üblicherweise ist die Luftlieferung der einzelnen Umluftkühlanlagen (ULKs) in größeren RZs nicht an die tatsächlichen Temperaturen im Bereich der jeweiligen ULK angepasst. Stattdessen arbeiten diese einheitlich und lassen dabei die räumlichen Temperaturunterschiede außer Acht. Meist wird sogar im „n+1 Betrieb“ gefahren. Das heißt, eine ULK ruht und alle anderen laufen mit fester Drehzahl. Wartungstechnisch, thermodynamisch und aus Sicht der RZ-Betriebssicherheit ist das alles andere als sinnvoll.
Das folgende Bild aus deZemVis zeigt, wie die Umschaltung auf Drehzahlregelung der ULKs nicht nur die Kosten für die Luftbewegung im Raum um 18.000 Euro pro Jahr, sondern zugleich die über die 200 installierten Sensoren gemittelte Raumtemperatur gesenkt hat.
Solche Maßnahmen können aber nur auf der Grundlage eines hochwertigen Monitorings zügig und sicher durchgeführt werden.
Der Stromverbrauch sank von 51kW auf 34kW während die Durchschnittstemperatur um fast ein 1°C sank. Die verringerte Luftbewegung erzeugt entsprechend weniger Reibung durch die Luftströmung, und auch diese Wärmelast muss nicht mehr herausgekühlt werden. So summiert sich zum geringeren Luftbedarf ein geringerer Kältebedarf, und es geht Schritt für Schritt weiter in Richtung Effizienz und Betriebssicherheit. Wir glauben, dass sich mit unseren Methoden die Energiekosten der meisten RZs um 30 bis 50% senken lassen – bei steigender Betriebssicherheit!
Wussten Sie dass:
- jedes zusätzliche Grad Celsius im RZ die Energiekosten um mindestens 5% senkt!
- 64x soviel Energie aufgewendet werden muss, wenn ein bestimmter Luft-Volumenstrom durch ein Rohr mit halbiertem Durchmesser transportiert werden soll?
Kostengünstige, drahtlose Internetanbindung für verteilte Zähler
Seit einigen Monaten bietet deZem in enger Kooperation mit der Firma Elster Messtechnik (www.elstermesstechnik.com) ein außerordentlich flexibles und robustes System für die Einbindung weitflächig verteilter Zähler in ein zentralisiertes Monitoringsystem an. Hierfür wurde das bidirektionale Kommunikationsprotokoll der bewährten 868 MHz Elster EMERIS-Funktechnik in GPRS Modems und Industrie-PCs von deZem implementiert. Von den zentralen deZem Servern aus werden die weltweit verteilten Funksysteme bis zum einzelnen Impulszähler hin detailliert konfiguriert. Dabei kann z.B. ein entfernt gelegener Impulszähler seine Daten über andere Impulszähler abliefern, die auf der Strecke zum zentralen Empfänger liegen (Multihop).
Die Impulszählerbatterien halten bei sparsamem Funkbetrieb weit über 10 Jahre. Gleichzeitig ist es mit diesem System erstmals möglich, Messdaten vorübergehend mit hoher Rate abzufragen, um zielgerichtet für Effizienz beim Verbrauch von Wasser, Gas, Strom, etc. zu sorgen. Danach wird wieder auf niedrige Funkaktivität zurück geschaltet.
Informationen aus Ihren SPSen – online mit deZemVis
Ihre speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPSen) aus der Siemens Simatic S7 Familie enthalten viele Informationen, die Sie in Korrelation mit anderen Daten in deZemVis untersuchen möchten? Sie werden staunen, wie kostengünstig, maßgenschneidert und schnell wir das für Sie umsetzen können.
Andere SPSen – von Rockwell-Allen Bradley, Schneider Electric, OMRON, VIPA, Hitachi und Mitsubishi – werden ebenso unterstützt!
Virtuelle Zähler, Kennwerte, Spezialvisualisierungen
Sie möchten Ihren Energieverbrauch in Relation zur Nutzfläche, Produktion oder Mitarbeiterzahl setzen, Energieausweise automatisiert ausgeben oder unterschiedliche Messreihen in Echtzeit mittels einer nobelpreisverdächtigen Formel zum alles erklärenden Indikator verknüpfen? Und auf diesen Größen Alarme, Reports, Abrechnungen oder Anreizsysteme aufsetzen?
Dann sind Sie bei deZem genau richtig! Unsere schnellen Datenbanken und Analysetools werden Ihre Wünsche vollständig erfüllen. Und noch viel wichtiger: Am liebsten verstehen wir uns als Teil Ihres Teams; unsere Hotline ist weit geöffnet und immer für Sie da. Je exotischer Ihre Anforderungen, desto mehr Spaß werden wir gemeinsam damit haben, sie umzusetzen! Sie können uns Ihr perfekt durchdachtes Konzept vorlegen, oder uns einladen, eine noch rohe Idee in ein handfestes Prozedere zu gießen.
deZem in anderen Ländern
Erste Projekte und hochkarätige neue Partnerschaften gibt es nun auch in Costa Rica und in Tschechien.
Unsere gesamte Technologie ist insbesondere dafür geeignet, global verteilte Messstellen auf einer Plattform und in Echtzeit zusammen zu führen. Auf neue Sprachen, Zeitzonen, Währungen usw. sind alle Soft- und Hardwareteile bestens vorbereitet.
Messe und Presse
Besuchen Sie uns auf der E-world in Essen: 10 -12. Februar 2009
Mehr als 15.000 internationale Besucher und über 450 Aussteller werden zur neunten E-world energy & water erwartet.
Wir stellen dort gemeinsam mit der Firma WAGO unsere neue Zusammenarbeit vor: WAGO bietet innovative, hochmodulare Technik für die Datenerfassung an, deZem die schicke Visualisierung in Echtzeit per Web in deZemVis!
Sie finden uns in Halle 2, Standnummer: 2-222
deZem auf 3SAT: Thema IT & Energieeffizienz
Am 1. Februar 2009 16:30 Uhr lief auf 3Sat die Sendung "Neues"", diesmal zum Thema Internet und Umwelt. Vielleicht für Sie von Interesse? Teil der Sendung ist ein kurzes Interview zum Thema Energieverbrauch von Bürogeräten mit Georg Riegel (Geschäftsführer deZem GmbH).
Die Sendungen können Sier hier als stream anschauen: Zur Sendung

